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Es geht um meinen Schwiegervater. Mein Mann und ich wohnen eine gewisse Zeit bei ihm. Er hat vor zwei Jahren einen Herzinfarkt erlitten. Seitdem war klar: er muss sein Leben komplett umkrempeln, damit alles gut weitergeht. Und das hat er natürlich auch getan…..mit unserer Hilfe. Weniger Arbeit, weniger Stress, bewusster und gesünder essen, den Alkohol einschränken oder ganz darauf verzichten. Das klappt auch alles zu 90% wunderbar. Kleine Ausnahmen gibt es zwar aber ich denke das ist im Moment gut vertretbar.

Unser Problem ist folgendes. Der Vater meines Mannes ist extrem ängstlich geworden. Er meint immer, sein Herz schlägt nicht, wie es soll. Er misst täglich 7-8 seinen Blutdruck (alles normal), er geht 2x im Monat zum Herzspezialisten, hat schon 2 Langzeit-EKGs durchgeführt. Und der Arzt sagt, es ist alles in Ordnung. Er hat sich prima von dem Zwischenfall erholt. Dennoch hat mein Schwiegervater Angst, sein Herz könnte versagen, er hat nachts oft Alpträume diesbezüglich und wacht schweißgebadet und mit Herzrasen auf, er meidet es aus dem Haus zu gehen und wenn er mal wirklich raus muss, plant er vorher immer seinen Weg, so das er immer unter Menschen ist, damit Hilfe zur Stelle ist, falls etwas passieren sollte.

Ich habe nun viel im Internet gelesen. Und bin auf das Thema HERZNEUROSE gestoßen. Und das bedeutet, dass die Herzbeschwerden auf psychischer Basis entstehen, teilweise sogar eingebildet sind. Am besten wäre es dann einen Psychologen oder Psychotherapeuten zu Rate zu ziehen und dann bessert sich alles. Wenn ich meinem Schwiegervater aber von einem Seelenklemptner erzähle, wird er bestimmt sagen, dass es unnütz ist. Er hat einen organischen „Schaden” und „keine Schraube locker”. Wie wird die Diagnose Herzneurose gestellt. Soll ich ihn zwingen zum Dok zu gehen? Soll ich mit seiner Kardiologin sprechen? Hatte schon jemand unter euch mit dem Thema zu kämpfen. Benötige dringend Hilfe!

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Ich hatte auch eine Zeit lang mit Extrasystolen zu kämpfen. Na ja das ist so ein ganzer Kreislauf...je mehr man daran denkt, desto schlimmer werden sie auch....versuch ihm das irgendwie beizubringen.

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Ja ja, die Angst unser ständiger Begleiter. Du musst schon jetzt sehr aufmerksam sein, nicht dass es in einer generalisierten Angst endet. Dafür braucht man sehr viel Zeit und Geduld die loszuwerden.

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