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Angelika72

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  1. Angelika72

    12 Tipps für den Umgang mit Demenz als Pfleger

    Sunny ich war in der gleichen Situation wie du, lies dir bitte meinen Artikel durch. Es war schon extrem aber ich habe langsam aber sicher aus dieser Spirale herausgefunden. Das wirst du wirst sicher auch gut schaffen!
  2. Angelika72

    Müde

    Wenn dich schon jemand 1 mal die Woche für ein paar Stunden ablöst ist das eine extrem große Hilfe und ich denke mir. dass das auch machbar ist. Allein fürs Gemüt ist das goldwert und du wirst sehen, dass du dich viel viel besser fühlen wirst!
  3. Angelika72

    Hobby

    Mir hat das Walken extrem geholfen abzuschalten und neue Energie zu tanken. Joggen klappt bei mir anscheinend nicht so gut aber man tut eben was man kann und was Spaß macht!
  4. Angelika72

    Erwachsenengespräche bittttteeeeee

    Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen. Wenn man sich mit dem Gepflegten einfach nur abkapselt, hilft das wirklich keinem. Man muss auch ein wenig Zeit für sich haben, oder mit seinen Freunden oder einfach mal spazieren oder allein fernsehen ohne auf Abruf bereit zu stehen. Das tut dem eigenen Gemüt mehr als gut uns sorgt für Ausgleich.
  5. Angelika72

    Extreme Wut!!!!

    Guten Morgen Da ich sehe, dass hier schon einige sind, die eine ähnliche Geschichte durchmachen, oder ganz andere Schicksalsschläge erleben, möchte ich Euch auch meine Geschichte erzählen. Ich suche keinen Rat, ich habe meinen Weg aus der Wutspirale herausgefunden, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht alle das geschafft haben. Es ist nicht immer leicht sich selbst in Extremsituationen zu kontrollieren. Und man schafft es oft auch nicht alleine. Ich pflege seit 4 Jahren meine demenzkranke Mutter. Anfangs war es das Mitleid, das mich so sehr mitgenommen hat. Doch schnell war klar, dass der mitleidige Umgang mit ihr nicht wirklich in Ordnung ist. Ich wollte ihr ein Stück ihrer Würde zurückgeben. Und deswegen beschloss ich normal mit ihr umzugehen. Na ja….das klappte auch recht gut. Doch der Pflegealltag ist nicht wirklich leicht, wie ihr alle wisst. Und die Alleinbelastung des Pflegers führt oft in eine Spirale der verschiedensten Gefühle. Und wenige schaffen es darüber zu stehen. Bei mir war es leider die Wut, die sich dann breitgemacht hat. Sie fragte zwanzig Mal nach dem Abendbrot….mir riss oft der Geduldsfaden und ich wurde laut. Sehr laut. Dafür schäme ich mich auch. Und meistens tat es mir sofort danach Leid, weil ich ja weiß, dass sie nichts dafür kann. Einmal saß sie auf dem Sessel und zerbröselte einen Keks. Alle Krümel fielen auf den Boden. An dem Tag hatte ich schon gesaugt. Ich war extrem sauer und wütend und traurig und alles in einem und schrie mir die Kehle aus dem Hals. Ja, meine Mutter fing sofort an zu weinen. Das war dann auch der Wendepunkt und ich dachte mir, dass es so nicht mehr weitergehen kann und dass ich es schaffen muss mich zu kontrollieren. Diese Wut hat nämlich niemandem etwas gebracht. Sie machte alles nur sehr sehr schlimm. Ich entschuldigte mich bei meiner Mutter und wir umarmten uns. Das war dann der Augenblick, an welchem ich anfing auch im Internet und auch bei Freunden Tipps einzuholen, damit ich besser mit meiner Wut umgehen konnte. Mein Bruder hat gemeint, dass er 2 Mal die Woche vorbeikommt und dass er sich dann 3 Stunden um Mama kümmert. Und das Angebot habe ich dann mehr als dankend angenommen. Ich ging allein spazieren, als ich traurig war weinte ich dann beim Walken im Wald oder schrie einfach die Bäume an. Ich ging meine Freunde besuchen oder wir gingen gemeinsam einen Kaffee trinken. Dann redete ich mir auch bei Bedarf den Frust von der Seele. Als mein Ärger dann trotzdem noch auftauchte, verließ ich immer den Raum, wo ich mich gerade mit meiner Mutter befand und zählte langsam bis 20 und atmete tief ein und aus. Das alles hat mir so gut geholfen, das könnt ihr Euch gar nicht vorstellen. Man braucht eben Ausgleich und Gleichaltrige. Man braucht auch ein wenig Zeit für sich. Nehmt sie Euch auch, tut es für Euch und für Eure Liebsten.
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