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Anita

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About Anita

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  1. Anita

    Kindern das Sterben beibringen

    Mein Beileid! Ich selbst weigere mich auch mit meinem Kind über das Sterben zu sprechen. In unserem Fall ist es aber so, dass nicht ein Familienmitglied geht sondern eventuell mein Kind. Ich glaube aber, er ist noch zu klein, er würde das nicht verstehen....lieber soll er sich noch über das freuen, was noch Schönes kommt, anstatt immer zu grübeln!
  2. Anita

    Die letzten Tage im Hospiz?

    Unser Beileid! Wir sind mit unserem Kleinen nun in einem Kinderhospiz und es war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Es ist ein Ort voller Freude, mit vielen Kindern, wo jeder gern hingeht. Kann ich nur empfehlen.
  3. Es geht um unser Kind, um unseren kleinen Sohn, er ist nun 4 Jahre alt. Ich konnte lange nicht darüber reden oder schreiben….wenn ich nur daran denke, kommen mir die Tränen. Leukämie….wir kämpfen gegen diese grausame Krankheit, die einfach nur ungerecht zu unserem Jungen Einkehr gehalten hat. Vielleicht bin ich gerade nicht so klar, aber ich muss mich auch jemandem anvertrauen. Wir haben gesehen, dass wir mit dem Kleinen nur noch bei Ärzten und in Krankenhäusern sind….und das ist nicht wirklich ein schönes Leben für so ein kleines Wesen. Wir haben uns entschieden ein Kinderhospiz zu besuchen, damit er ein wenig an Lebensqualität gewinnt….in den Kindergarten geht er nämlich nicht und er soll ja mit Gleichaltrigen in Kontakt kommen. Ich bin den Menschen im Hospiz einfach nur so unglaublich dankbar. Wir alle erfahren so viel Wärme und Zuneigung. Er ist noch klein, er weiß noch nicht genau, was passiert…..er freut sich aber mit den Kindern zu spielen, zu basteln zu singen….oder mit uns in den Kuschelraum zu gehen. Es ist nicht ein schwarz-graues Haus, wo alle traurig sind. Nein, ganz im Gegenteil, das ganze Personal ist so offen und freundlich und man fühlt sich gleich geborgen. Man kommt herein und man fühlt sich gleich besser. Ich danke diesen Menschen so ungemein, ich denke ich werde am Wochenende einen Riesenkuchen backen und am Montag mitnehmen. Die Kinder sollen sich freuen und zusammen eine schöne Zeit verbringen. Ok, manche sind vielleicht im Rollstuhl da und werden beatmet, man kann sich mit ihnen nicht wirklich unterhalten, aber auch die Kinder und die Erwachsenen gehen zu ihnen hin, streicheln sie und umarmen sie. Das ist so schön. Ich weiß nicht, was ich sonst noch tun soll. Ich bete noch zu Gott und das jeden Tag ein paar Mal. Vielleicht schaffen wir es ja doch noch diese Krankheit zu besiegen. Das wäre einfach nur wunderbar. Übernächstes Wochenende fahren wir alle noch ans Meer an die Nordsee….die frische Luft tut uns bestimmt allen ganz gut. Wie übersteht ihr diese Zeit und das lange und hoffnungsvolle Warten und Bangen?
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